Klettern auf Mallorca – Für Einsteiger und Genußkletterer

Vor einigen Wochen war ich zum zweiten Mal auf Mallorca zum Klettern und war wieder einmal begeistert von den Felsen, den Routen, der Absicherung und der Landschaft.

In diesem Clip zeige ich die 4 Klettergebiete, die wir für uns ausgesucht haben.

Alle von uns ausgesuchte Routen sind ideal für Einsteiger und Genusskletterer geeignet.

Mallorca bietet sich vor allem im Frühjahr und Herbst zum Klettern an. Es ist nicht allzu heiß und kaum überlaufen.

Die Insel ist so groß, dass jedes Klettergebiet innerhalb von einer bis eineinhalb Stunden erreicht werden kann.

Die Klettergebiete sind allerdings nicht über die gesamte Insel verteilt, sondern konzentrieren sich auf den süd-osten und den nord-westen.

Für uns galt es also eine Unterkunft zu finden, die möglichst zentral zu den Klettergebieten liegt, die in einem „kletterbaren“ Schwierigkeitsgrad liegen.
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Kajaktour Packliste für mehrere Tage

Packliste KajaktourWer mit dem Kajak oder dem Kanadier auf Tour gehen möchte, muss für alle Fälle gerüstet sein.

Anders als beim Trekking oder Wandern, kann ein Kanu allerdings viel mehr Gepäck transportieren ohne nennenswert Wendigkeit einzubüßen.

Wir haben also die Freiheit etwas mehr mit zu nehmen und müssen nicht auf jedes Gramm achten. Eine Eigenheit, die das Kanu-Wandern mitunter luxuriös werden lässt.

Für eine mehrtägige Tour mit dem Kajak sollte die Packliste folgende Bereiche abdecken: Weiterlesen »

Freizeit-Spaß für die ganze Familie

Auf Schatzsuche erlebt man die tollsten Abenteuer. Rätsel müssen gelöst werden, Verstecke gefunden und die Schatztruhe gehoben werden…


Vor einigen Wochen hatte ich die Ehre mein Hobby vor der Kamera vorzustellen. Eine Freizeit-Idee, die inzwischen viele tausend Menschen auf der ganzen Welt verbindet. Geocaching ist die moderne Art der Schnitzeljagd und für einen Alleine, zu Zweit und auch für die ganze Familie bestens geeignet.

Die Schatzsuche der Moderne nennt sich Geocaching

Logo Geocaching.comMit einer Beschreibung des Geocaches und einem GPS-Gerät geht es auf die Suche nach “Tupperboxen”.

Möglich ist das durch eine rießige Gemeinde, die Ihre Verstecke im Internet veröffentlichen. Eines der größten Portale ist www.geocaching.com

Geocaching lässt sich nur schwer mit Worten beschreiben. Daher wurde Christine und ich mit der Kamera bei einem Cache im Oktober begleitet.

Video ansehen -> http://www.youtube.com/watch?v=_6XhbCX-FYo

Im Internet finden sich neben der Beschreibung des Geocaches auch die zwingend notwendigen Koordinaten des Verstecks.

Dort ist dann entweder schon der Schatz zu finden, oder auch nur ein Hinweis, der einen Schritt für Schritt wie bei einer Schnitzeljagd zum eigentlichen Versteck führt. Diese Art von Caches nennt man dann Multi-Cache.

Geocaching eignet sich ideal, wenn man mit Kindern unterwegs ist. Sie sind draußen in der Natur, dürfen Rätsel lösen und als Belohnung gibt es in den “Tupperboxen” auch noch Spielzeug zum Tauschen.

Unabdingbar ist ein GPS fähiges Gerät

Garmin GPSDas kann ein einfaches GPS sein oder sogar ein Handy / Smartphone mit einer dazu passenden App.

Für Android verwende ich den Medio Outdoor Navigator oder GeoCompass. Beide Apps gibts kostenlos im Google Play Store auf Android Endgeräten.

Wer ein echtes GPS-Gerät haben möchte, dem seien die Geräte von Garmin ans Herz gelegt. Diese Geräte sind robust, meist spriztwasser geschützt und man hat die Möglichkeit, auf einer Landkarte genau zu sehen, wo man ist und wo man hin möchte.

Hundeschlitten Tour in Finnland

Die Kombination von Hundeschlitten und der unendlichen Weite Nordfinnlands ist für viele Outdoorfans ein echter Traum. Dieser Film beschäftigt sich mit einer Tour von Huskytrack.de in der Nähe von Kittilä 300km nördlich des Polarkreises.

Der Flug von Frankfurt am Main über Helsinki bis Kittilä dauert zwischen 5 und 7 Stunden.

Der Ziel-Flughafen ist einer der nördlichsten Europas. Von dort aus geht es weiter zum Hundeschlitten-Camp.
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Smart Sicherungsgerät von Mammut

Mammut Smart SicherungsgeraetDer Smart von Mammut ist nach dem momentanen Stand der Sicherheitsforschung das wohl intuitivste, halbautomatische Sicherungsgerät auf dem Markt.

Nach Gaswerk soll ein Sicherungsgerät die natürlichen Reflexe des Menschen unterstützen. Das ist zum Einen der Greifreflex, zum Anderen neigen wir dazu in einer Gefahrensituation unsere Hände zum Körper hin zu ziehen.

Nach ersten Tests lässt sich die angenehme Handhabung des Smart bestätigen. Er lässt sich gut bedienen und die Geschwindigkeit beim Ablassen lässt sich sehr gut einstellen.

Hängt der Seilpartner im Seil, braucht man fast keine Handkraft aufzubringen, um das Seil blockiert zu halten.

Das ist gerade in schwereren Routen, wo man doch öffters mal probieren muss, sehr angenehm für den Sichernden.

Langzeittest

Smart_am_KarabinerDas einzige Manko nach einigen Monaten ist die Abnutzung des verwendeten Karabiners. Da das Smart mit dem blanken Metall auf dem Karabiner aufliegt, entstehen mit der Zeit tiefe Kratzer.

Die bisher entstandenen Kratzer links und rechts der seilführenden Rille haben keine scharfkantigen Grate entwickelt. Es kommt also zu keiner sicherheitskritischen Beschädigung. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass der Karabiner wesentlich früher ausgetauscht werden muss.

Kletter Spezial – Felsköpfl als mobiler Sicherungspunkt

Felskoepfl gelegt mit BandschlingeBeim Hallenklettern braucht es keine mobilen Sicherungspunkte. Die Hakenabstände sind klein und die Sicherung ist zuverlässig.

Am echten Fels ist es hingegen sinnvoll, viele Möglichkeiten zu kennen, zusätzliche Sicherungspunkte zu setzen. Das macht das Klettern sicherer und gibt Vertrauen im Vorstieg.

In Kletterläden finden man meist Klemmkeile und Friends bzw. Camalots als mobile Sicherungspunkte. Aber eine zusätzliche Sicherung muss nicht zwangsläufig mit hochtechnischen Geräten erfolgen.

Eine einfache Bandschlinge (90cm – 120cm) kann vielseitig eingesetzt werden. Zum Beispiel zum Legen eines Felsköpfls.

Um einen passenden Felsvorsprung wird die Bandschlinge doppelt gelegt wie im Bild gezeigt. Auf ein Felsköpfl darf man sich nie blind verlassen, da sich die Bandschlinge beim Überklettern lösen kann. Lässt es die Felsform zu, kann sich sogar ein Umlenker mittels Felsköpfl realisieren lassen.

Bergzeit.de

Kletter Spezial – Sanduhr als mobiler Sicherungspunkt

Bandschlinge in einer Sanduhr gefaedeltDiese zusätzlichen Sicherungsmöglichkeiten werden häufig vergessen. Dabei sind sie so effektiv wie auch einfach zu legen. Eine Bandschlinge lässt sich gerade im lörichen Kalk oft um eine Sanduhr fädeln. Das ist ein Loch in der Wand, das an einem anderen Ende wieder heraus kommt.

Eine Sanduhr zu fädeln ist nicht schwer. Dazu muss einfach die Bandschlinge durch das Loch und das andere Ende gefädelt werden. (siehe Bild)

Beachten sollte man allerdings, dass die Sanduhr dick genug ist.
Faustregel: Das Gestein, um das die Bandschlinge gelegt wir sollte so dick wie ein Unterarm sein.

Wie dick eine Sanduhr tatsächlich sein muss, hängt allerdings auch stark vom Fels ab.

Bergzeit.de

Das richtige Schuhwerk

Wer Draussen unterwegs ist braucht die richtigen Schuhe. Aber was heißt richtig?

Die klassiche Antwort: Es hängt davon ab…

Es kommt darauf an, wo wir unterwegs sind. Ob auf befestigten Wegen, mit Gepäck oder ohne, im Gebirge oder im Flachland.

Daher gibt es für Trekking- und Wanderschuhe eine Kategorisierung.
 

Kategorie Gelände Aktivität Gepäck
F Befestigte Wanderwege, Straße, flaches Land Freizeit, Alltag, Urlaub kein oder leicht
A Flaches Gelände, Schotter Wege, Wanderwege Wanderungen, Walking leicht
B Wanderwege, auch steinige Wege Wanderungen im Flachen oder im Mittelgebirge, leichtes Trekking mittel / schwer
C Gebirge, Alpen, Geröll Ausgedehnte Bergtouren, mehrtägiges Trekking schwer
D Hochgebirge, Gletscher Hochtouren, Eistourren, Eisklettern schwer

Kletter Spezial – Mobile Sicherungspunkte

Klemmkeile am KlettergurtDie ersten “Gehversuche” beim Klettern werden meist in der Halle unternommen. Immer trocken, kein langer Zustieg, Umkleide, Bistro. Alles ist in direkter Umgebung zur Kletterwand.

Auch die Abstände zwischen den Sicherungspunkten sind sehr homogen. Nach 1,5m, spätestens aber nach 2m kann man wieder seine Expresse einclippen.

Aber wie sieht es “Draußen” aus? An der echten Wand…

Hier schwankt die Anzahl der Haken pro Meter von Fels zu Fels.

So kann es sein, dass an der Leupoldsteiner Wand im beliebten Frankenjura auf den ersten 8 Metern einer 6er Route kein einziger Haken kommt.

Damit man diese Routen dennoch mit Genuss klettern kann, gibt es sogenannte mobile Sicherungsgeräte. Werden sie richtig gesetzt bzw. gelegt erhöhen sie die Sicherheit und auch weite Hakenabstände sind kein Problem mehr.

Die 4 häufigsten mobilen Sicherungstechniken sind:

Bitte denkt daran, dass der Umgang mit mobilen Sicherungsmitteln gelernt sein will! Ein falsch gelegter Friend kann schlimme Folgen nach sich ziehen. Daher lohnt es sich, einen Kurs zu machen, oder sich das Handling von einem erfahrenen Kletterer zeigen zu lassen.

Kletter Spezial – Klemmkeil

Klemmkeile gehören zu den wohl bekanntesten Sicherungsmitteln. Es gibt sie in unterschiedlichen, Größen, Formen und Farben. Allen gemeinsam ist die Eigenschaft, dass sie in einem Spalt oder einem Riss “verkeilt” werden. Das funktioniert am besten bei Rissen, die sich in Zug-/Fallrichtung verjüngen.

Da die Zugrichtung im Falle eines Sturzes meist nach unten gerichtet ist, sollte man beim Legen darauf achten, dass sich der Klemmkeil genau in diese Richtung sauber “verkeilt” und fest sitzt.

Gleichzeitig ist zu beachten, dass sich beim Weiterklettern ein Klemmkeil lockern kann. Besteht diese Gefahr, sollte man den Klemmkeil mit einer zusätzlichen Expresse verlängern.

Dadurch verringert sich die Gefahr, dass das Kletterseil den Klemmkeil in eine ungewollte Richtung aushebelt.

Kletter Spezial – Friends und Camalots

Friends sind die spektakulär aussehenden mobilen Sicherungspunkte schlecht hin. Ihre charakteristische Form mit den 3 bzw. 4 Halbmond-Elementen sticht einem schon beim ersten Besuch im Kletter-Shop ins Auge.

Ein Friend arbeitet nach einem bestimmten Spreiz Verfahren. Mittels Seilzug lassen sich die Elemente zusammenklappen, so dass man den Friend auch in enge Risse einführen kann.

Lässt man den Seilzug los, spreizen sich die Elemente durch eine Feder gegen die Riss-Innenseiten.

Der Radius der Klemmelemente nimmt von innen nach aussen zu. Kommt Zug auf den Friend, verstärkt sich die Kraft auf die Riss-Innenseiten. Würde der Radius konstant bleiben, würde der Friend einfach aus dem Riss herausrollen.

Diese innovative Form erlaubt es, dass Friends sogar in parallelen Rissen sicheren Halt bieten.

Allerdings haben diese Wunderwerke der Technik auch ihren Preis. Globetrotter hat einige in seinem Sortiment.

Höhenglücksteig in der Frankenalb

Grandiose Aussicht am HöhenglücksteigDer Höhenglücksteig zählt wohl zu den bekanntesten und längsten Klettersteigen nördlich der Alpen. In der Frankenalb liegt er nur einen Katzensprung neben dem ähnlich bekannten Norissteig.

Der Höhenglücksteig ist in 3 Teile gegliedert. Die Schwierigkeit nimmt von Teilstück zu Teilstück zu, so dass der dritte Teil nur erfahrenen Klettersteiggehern empfohlen wird. Die ersten beiden Teile können hingegen gut und gerne auch mit Kindern durchstiegen werden.

Im ersten Abschnitt gibt es das sogenannte “Schwierige Teilstück”. Wer dieses, etwa 30 Meter lange Stück, meistert, hat auch im 3. Teil keine Probleme.

Um alle drei Teile zu durchsteigen, benötigen Geübte rund 2,5 Stunden. Mit etwas mehr Pausen und dem bewussten Genießen der herrlichen Aussicht auf die rießigen Mischwälder, bunte Felder und sanfte Hügel, kann die Tour auch gut und gerne über 4 Stunden dauern.

Nach dem Steig laden einige, gemütliche Gasthöfe in der Umgebung die ausgehungerten Bergsteiger zur Brotzeit ein. In Hirschbach gibt es drei, die ich empfehlen kann. Der Goldene Hirsch, der Gasthof Norissteig und der “Soler”.

Sonnenuntergang am HöhenglücksteigVom Höhenglücksteig dauert der Abstieg nach Hirschbach rund 15 Minuten.

Wer auf dem Plateu bleiben möchte, ist in rund 30 Minuten am Res’nbauernhof in Neutras angekommen.

Der Einstieg des Höhenglücksteigs erfolgt über einen etwa 5 Meter hohen Felskamin, der nur ohne Absicherung bestiegen werden kann. Mit Kindern oder bei Ungeübten gibt es die Möglichkeit, diesen Einstieg zu umgehen.
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Wandern vom Schliersee zum Tegernsee

Blick auf den Gindelalm SchneidDas bayerische Voralpenland ist die ideale Gegend für Wanderungen am Wochenende.

Mit dem Bayern-Ticket der Deutschen Bahn ist man für wenig Geld, das gesamte Wochenende über mobil.

Die Bayerische Oberland Bahn (BOB) verbindet beispielsweise München und Schliersee in unter 60 Minuten und die BOB fährt täglich, also auch an den Wochenenden im Stundentakt.

Eine interessante Tour ist die Verbindung von Schliersee und Tegernsee über den Baumgartenschneid. Der höchsten Stelle zwischen den beiden Seen.

Der höchste Punkt - BaumgartenschneidDie Tour dauert rund 6 Stunden und überwindet einige Höhenmeter. Man sollte also durchaus schonmal in den Bergen unterwegs gewesen sein.

Gerade im Frühjahr sollte man sich darauf einstellen, dass es in den höheren Lagen noch Schnee haben kann. Je nach Menge bietet es sich an, die Schneeschuhe mit einzupacken.

Starten kann man direkt am Bahnhof Schliersee in nördliche, dann westliche Richtung.
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Kletter Spezial – Aktion Sicher Klettern

DAV Aktion Sicher Klettern Partnercheck2005 hat der DAV die Aktion “Sicher Klettern” ins Leben gerufen. Ziel ist es, alle Kletterer und auch Trainer und Fachübungsleiter über korrekte Verhaltensweisen, mögliche Fehlerquellen und versteckte Gefahren aufzuklären.

So sollen die Quote der Sicherungsfehler gesenkt und Unfälle vermieden werden. Hinter der bekannten Präventionsmarke stehen verschiedene Bausteine, die methodisch aufeinander abgestimmt sind.

Wichtigstes Element sind die DAV-Kletterscheine Toprope und Vorstieg, bei denen Kletterern die elementarsten Techniken standardisiert vermittelt werden.

In Ergänzung finden sich weitere Instrumente wie beispielsweise die Partnercheck-Kampagne und Posterserie sowie, ganz neu, die Sicher-Klettern-Videothek.

Quelle: DAV Ausbildungsbroschüre

Kletter Spezial – Begehungsarten

Je nachdem, wie man eine Wand bezwingt, gibt es verschiedene Unterteilungen. Erklettert man eine Route beim ersten Mal ohne Sturz, ohne sich ins Seil zu setzen und im Vorstieg, nennt man es eine “On Sight” Begehung.

Benötigt man mehrere Anläufe um eine Route zu durchsteigen, schafft es dann aber in einem Zug, nennt man es eine “Rotpunkt” Begehung. Auch hier ist der Vorstieg Pflicht.

Diese beiden Begehungsarten sind wohl die Gebräuchlichsten. Es gibt noch einige andere Stile, so wie bspw. Flash, Clean, Free Solo, etc.

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